„Richtige“ Rahmen für die „Galerie der Moderne“ in den Kunstsammlungen Chemnitz

Virtuelle Rekonstruktion der "Galerie der Moderne" - Munch
Ausschnitt aus der virtuellen Rekonstruktion der „Galerie der Moderne“ mit Edvard Munchs Gemälde „Kinderbild. Erdmute und Hans-Herbert Esche“. Links und rechts davon Büsten von Wilhelm Lehmbruck

„Galerie der Moderne“, so lautete der Name des Ausstellungsbereichs, der ab 1926 in den Kunstsammlungen Chemnitz eingerichtet wurde. Die Räume befanden sich dort im 3. Obergeschoss und waren für Moderne Kunst und Neuerwerbungen vorgesehen. Zum 100-jährigen Bestehen der Kunstsammlungen realisierte die Firma cura 3D GmbH & Co KG in Zusammenarbeit mit dem Chemnitzer Museumsteam eine virtuelle Rekonstruktion der Galerie, deren Räume aufgrund von Kriegszerstörung heute nur noch teilweise existieren. Der Ausstellungsrundgang sollte in allen Bereichen so authentisch wie möglich sein, was für die Gemälde eine Präsentation in originaler Rahmung bedeutete. Mithilfe des firmeninternen digitalen Fotoarchivs von WERNER MURRER RAHMEN konnte festgestellt werden, welche der Exponate sich auch heute noch in ihren originalen Rahmen befinden. Für Gemälde, deren ursprüngliche Rahmen unbekannt waren, orientierte man sich – sowohl zeitlich als auch stilistisch – an der Rahmung vergleichbarer Werke der entsprechenden Künstler. Für die architektonische Rekonstruktion waren alte Grundrisse und historische Raumaufnahmen ausschlaggebend.

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