Wie Phoenix aus der Asche: Georg Phillip Wörlen
Museum moderner Kunst Passau

Zwei Bildern von Georg Philipp Wörlen im Museum Moderner Kunst Passau fehlten die Rahmen. Die besondere Herausforderung lag darin, die neuen Rahmen in Ausfertigung und Erscheinung möglichst nah an die Originale aus den Zwanziger- und Vierzigerjahren heran kommen zu lassen. Deshalb galt es zu beachten, dass sich Wörlens Stil während seines Schaffens stark veränderte.

In Zusammenarbeit mit der Diplomrestauratorin Julia Schmidt und dem Museum stellten wir handgefertigte Rekonstruktionen der originalen Künstlerrahmen her. Nicht nur Material und Form, auch den schwarzen Lack für das Gemälde aus Wörles expressionistischer Phase der 1920er prüften wir in der direkten Gegenüberstellung. Nun können seine farbenfrohen Werke ab November 2015 in der Ausstellung ihre volle Kraft entfalten.

woerlenPräsentation

Manufakturen@Tag des Handwerks

Nach unsere Rahmen is ja janz Berlin verrückt! Am 19. September 2015 ist der bundesweite Tag des Handwerks und in der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) präsentieren sich die herausragendsten Manufakturen Deutschlands. Als einziger Rahmenhersteller zeigen wir in der gläsernen Manufaktur unser Können. Auf dem von der Initiative Deutscher Manufakturen ­– Handmade-in-Germany organisierten Aktionstag gibt es, wie der Name schon sagt, viele Möglichkeiten, selbst Hand an zu legen – von 10 bis 18 Uhr in der Wegelystraße 1 im KPM Berlin.

fabrik_vs_handgemacht
handmade-in-germany

Renoir-Rahmen für die Albertina

Die Albertina in Wien ist schon seit langen Jahren treuer Kunde unseres Hauses. Wir lieben den Wiener Schmäh aber Sandler sind wir keine, auch wenn wir das Sandeln meisterhaft beherrschen. Dabei handelt es sich um eine traditionelle Vergoldertechnik, mit der wir den Renoir-Rahmen der Sammlung Batliner verzierten: Nachdem der Rahmen vergoldet und patiniert worden ist, lackieren wir einen Teilbereich. Die feuchte Oberfläche wird sodann mit feinem Sand bestreut. So entsteht eine strukturierte Oberfläche im Stil des 19. Jahrhunderts, die perfekt zu dem Mädchenbildnis von 1879 passt – ganz edel und gar nicht abgesandelt.

renoir_rahmen_albertina_breitPräsentation