Wie Phoenix aus der Asche: Georg Phillip Wörlen
Museum moderner Kunst Passau

Zwei Bildern von Georg Philipp Wörlen im Museum Moderner Kunst Passau fehlten die Rahmen. Die besondere Herausforderung lag darin, die neuen Rahmen in Ausfertigung und Erscheinung möglichst nah an die Originale aus den Zwanziger- und Vierzigerjahren heran kommen zu lassen. Deshalb galt es zu beachten, dass sich Wörlens Stil während seines Schaffens stark veränderte.

In Zusammenarbeit mit der Diplomrestauratorin Julia Schmidt und dem Museum stellten wir handgefertigte Rekonstruktionen der originalen Künstlerrahmen her. Nicht nur Material und Form, auch den schwarzen Lack für das Gemälde aus Wörles expressionistischer Phase der 1920er prüften wir in der direkten Gegenüberstellung. Nun können seine farbenfrohen Werke ab November 2015 in der Ausstellung ihre volle Kraft entfalten.

woerlenPräsentation