Die Rahmenkunst des 18. Jahrhunderts bringt in Italien den sogenannten Salvator Rosa-Rahmen hervor. Es handelt sich dabei um einen stark profilierten, oft in Teilbereichen verzierten Rahmen, der durchgehend vergoldet oder versilbert beziehungsweise mit schwarzem Farbton kombiniert wurde. In Frankreich setzt sich dagegen der Louis XVI-Rahmen durch. Ebenfalls deutlich profiliert, weist er häufig eine geschnitzte Längsverzierung auf. Typisch ist seine Glanz- oder Mattvergoldung. Auch die in Deutschland gefertigten Rahmen nach Entwürfen Joseph Effners und François de Cuvilliés sind glanz- oder mattvergoldet und zeichnen sich durch üppiges Schnitzwerk und Gravuren aus.

Effner-Rahmen

süddeutsch, um 1720-25

Nadelholz

Lichtes Maß: 60,5 x 73,3 cm

Profilbreite: 10 cm

Régence-Rahmen

französisch, um 1740

Eiche

Lichtes Maß: 55,3 x 67,2 cm

Profilbreite: 10,6 cm

Salvator Rosa-Rahmen

italienisch, 18. Jh.

Pappel

Lichtes Maß: 40,7 x 31,0 cm

Profilbreite: 5,7 cm

Louis XVI-Rahmen

französisch, 18. Jh.

Nadelholz

Lichtes Maß: 31,5 x 43,2 cm

Profilbreite: 4,8 cm

Barockrahmen

österreichisch, 18. Jh.

Birnbaum

Lichtes Maß: 39,6 x 28,5 cm

Profilbreite: 6,2 cm