Helga Schneider

Helga ist Glaserin und arbeitete, bevor sie 1999 zu unserem Team stieß, unter anderem in Glasereien und Galerien. Dort war sie jedoch nicht nur für das Einrahmen der Kunst verantwortlich, sondern für sämtliche Arbeitsschritte vom Bauen des Rahmens bis hin zum fertig gerahmten Bild. Bei uns ist sie in der Einrahmerei die Spezialistin für diffizile Sonderanfertigungen und legt höchsten Wert auf eine technisch präzise Ausführung.

Als großen Vorteil von WMR sieht sie, dass sämtliche Gewerke unter einem Dach vereint sind und wir dadurch den Kunden individuelle Lösungen anbieten können – sowohl durch die maschinellen Voraussetzungen als auch durch die verschiedenen handwerklichen und kunsthistorischen Expertisen.

Theresia Hefele

Theresia studierte an der AdbK in München und ist freie Künstlerin mit einem eigenen Atelier. Seit 1990 arbeitet sie bei WMR in der Einrahmerei. Sie liebt den täglichen Umgang mit qualitativ hochwertiger Kunst und ihr Ziel ist es, dieser eine schöne Aufbewahrung zu geben. Die individuelle Auseinandersetzung mit jedem Kunstwerk sowie das auch konservatorisch hohe Niveau sind für sie Dinge, die WMR von anderen Rahmenmachern unterscheiden.

Ein Projekt, das sie besonders spannend fand, war die Rahmung einer großen Serie unterschiedlich kleiner Blätter von Karl Bohrmann: durch ein einheitliches Rahmungskonzept erhielten sie trotz ihrer unterschiedlichen Größen eine besonders gute Wirkung als Gesamtheit.

»Einem Kunstwerk so nahe zu kommen, seiner Geschichte auf den Grund zu gehen, ist das Schönste in meinem Job«, sagt Sarah »und natürlich die Zusammenarbeit mit meinen tollen, hochspezialisierten Kollegen – das macht unheimlich Spaß!«. Seit Ende 2020 unterstützt uns die Restauratorin in der Einrahmerei. Während ihres Studiums der Konservierungs- und Restaurierungswissenschaften in Hildesheim hielt sie viele, sehr alte Kulturgüter in den Händen. Besonders angetan aber hatte es ihr ein aufwendig verziertes Holzkästchen aus dem 15. Jahrhundert: In ihrer Masterarbeit verfolgte sie die Spuren der nur fragmentarisch erhaltenen Schatulle aus der Lüneburger St. Johanniskirche. Sie blieb dran. Am Ende führte die Fährte wieder nach Norddeutschland, dort wurde das Kästchen wahrscheinlich gefertigt, das verrieten ihr die blauen Fasern in der Grundierung. Wir sind froh, dass Sarah dann trotzdem, nach gut zehn Jahren im Norden, zu uns in den Süden gekommen ist – ihre Expertise möchten wir nicht mehr missen!