»Rahmen sind meine große Leidenschaft. Erst wenn ein Kunstwerk richtig gerahmt ist, bin ich zufrieden«, sagt Werner, Gründer und kreativer Kopf von WERNER MURRER RAHMEN. Angefangen hat alles vor nahezu 40 Jahren. Damals eröffnete Werner mit einem Freund eine Galerie für zeitgenössische Kunst in München. Weil die finanziellen Mittel knapp waren, baute er die Rahmen selbst – abends auf dem leergeräumten Schreibtisch in seiner Galerie. Die hohe Qualität sprach sich schnell herum, bald wollte ganz München seine Rahmen kaufen und heute die ganze Welt. Werner liebt nicht nur die künstlerische Avantgarde, allen voran die Expressionisten, sondern ist selbst Vorreiter in der handwerksgeschichtlichen und kunsthistorischen Erforschung von Rahmen. In den 90er Jahren fing er an, historische Rahmen zu sammeln, zu dokumentieren und nachzubauen. Mit seiner Kamera durchforstete der leidenschaftliche Fotograf unablässig Kunstsammlungen und Museen und baute mit seinen Aufnahmen ein einzigartiges, stets wachsendes Rahmen-Archiv auf. Heute gilt Werner als weltweit führender Experte für Künstlerrahmen, seine Leidenschaft gilt besonders den Rahmen der Brücke-Künstler. 2020 realisierte er dazu sein erstes kuratorisches Projekt: die Ausstellung UNZERTRENNLICH. Rahmen und Bilder der Brücke-Künstler im Berliner Brücke-Museum. Was ihn bis heute antreibt? »Die Suche nach dem richtigen Rahmen. Und die Liebe zur Kunst. Niemals würde ich z.B. ein Gemälde von Gerhard Richter gerahmt bei mir aufhängen. Das entspräche nicht der Intention des Künstlers. Kunst kann auch ohne Rahmen funktionieren.«